Es gibt keine Wunder

Aufgrund der Erfahrungen aus dem letzten Wettkampf, wo auch nur drei Turner an den Start gegangen waren, war in Coesfeld für Felix Thiel, Luis Tembaak und Elias Wortmann die Herausforderung, den vierten Platz zu halten, besonders groß.

„ Vor allem im mentalen Bereich war die Belastung enorm, aber die Jungs haben den Druck gut standgehalten und ordentliche Übungen gezeigt“, lobte ATV Trainer Udo Peuker sein Team, das im Rückrunden-Wettkampf der Münsterlandliga am vergangenen Wochenende wiederum den vierten Platz belegen konnte und somit auch in der Abschlusstabelle auf dem vierten Platz landete.An mehr ist momentan auch nicht zu denken oder wie Thiel die Situation treffend beschreibt:“ Ich muss noch nicht der Beste sein, sondern einfach zeigen, was ich kann.“ Der vierte Platz von 39 Teilnehmern in der Einzelwertung bestätigte diese Sichtweise. Ähnliches gilt für Tembaak ( Rang 7 ) und Wortmann ( Rang 11).

Alle turnten wesentlich konzentrierter und selbst eine Handverletzung hielt Wortmann nicht davon ab, seine Reckübung zu zeigen.

Die meisten Punkte wurden diesmal am Boden geholt, wo der Salto vorwärts und der Flick-Flack mittlerweile zu den Standardelementen zählten. Am besten gefielen dem Kampfgreicht die Ringeübungen, die nahezu ohne Haltungsfehler waren. Dafür konnte am Reck keine Verbesserung erzielt werden, aber wie gesagt, Wunder brauchen etwas länger.

Im nächsten Jahr muss natürlich weiter am Schwierigkeitsgehalt der Übungen gearbeitet werden, aber auch zwei Nachwuchsturner gefunden werden, die den Anforderungen der Münsterlandliga genügen.