ATV Turnerinnen auf einem guten Weg

Nach dem nahezu perfekten Einstieg folgte am vergangenen Wochenende für die KTV Vest Recklinghausen, der alle ATV Kunstturnerinnen angehören, ein ebenso erfolgreicher Rückrunden-Wettkampf.

<span">In Greven turnte die erste Mannschaft mit Hannah Giebing auf Rang zwei und erreichte somit im Schlusstotal mit vier Punkten Vorsprung souverän den ersten Platz in der Münsterlandliga 1, der zum Relegations-Wettkampf zur Landesliga 2 berechtigt.

Die zweite Mannschaft mit Lea Kähning erzielte mit einem Punkt Rückstand auf den Tagessieger TUS Freckenhorst den zweiten Platz und nimmt an der Relegation zur zweiten Münsterlandliga teil.

<span">Lediglich die dritte Mannschaft mit Xenia Bernhard, Josephine Kister, Leni Thamm und Lana Kopenhagen verpassten den direkten Klassenerhalt mit dem fünften Platz knapp.

„ Das ist aber kein Beinbruch“,  nahmen es die ATV Trainer Jana Wiethof und Udo Peuker gelassen, „ als bester Absteiger sollte der Aufstieg im Herbst kein Problem sein“.

Nicht ganz so fit wie beim letzten Wettkampf präsentierte sich Giebing den Kampfrichtern. Weder die Stufenbarrenübung mit dem Flugelement vom unteren zum oberen Holm gelangen fehlerfrei noch die Schwebebalkenübung, bei der Giebing sogar das Gerät verlassen musste.

Besser lief es bei Kähning, die mit einem Yamashita am Sprungtisch die beste Teamübung erbrachte.(11,9 Punkte)

Bernhard, die an drei Geräten an den Start ging, gab dem Team durch stabile Übungen Sicherheit. Alle Wertungen lagen im hohen 11er -Bereich. Ähnliches läßt sich von Kopenhagen sagen, die am Boden mit 12,15 Punkten ihre beste Kür zeigte.

Knapp unter 12 Punkten, aber trotzdem die drittbeste Tageswertung (11,9)des gesamten Wettkampfs, erhielt Thamm am Schwebebalken. Weniger Glück hatte Kister, die an ihrem Paradegerät, dem Schwebebalken, leider abgehen musste und vom Kampfgericht nur 9,5 Punkte erhielt.

So konnte ATV Trainer Udo Peuker am Schluss ein von Optimusmus geprägtes Fazit ziehen: „Dass noch viel Arbeit vor uns liegt, ist uns allen bewußt. Aber wir sind mit Sicherheit auf einem guten Weg“.