Auch harte Trainingsarbeit garantiert keinen Aufstieg

Trotz sicher vorgetragener Übungen verpassten am vergangenen Wochenende beide KTV Mannschaften den erhofften Aufstieg in die nächsthöhere Münsterlandliga.
„ In Dülmen wurde deutlich, dass wir ohne eine markante Erhöhung der Schwierigkeitsgrade auf der Stelle treten“, bilanzierte ATV Trainer Udo Peuker die Relegationswettkämpfe.
Die Enttäuschung war allen Kunstturnerinnen anzusehen, aber der Wille, es im nächsten Jahr zu schaffen, ist groß.
Vor allem die zweite Mannschaft der KTV Vest Recklinghausen, in der die ATV Turnerinnen Leni Thamm, Lea Kähning und Milena Braun starteten, hatten sich große Hoffnungen gemacht, wieder in der zweiten Münsterlandliga zu turnen.
„ Wir werden weniger auf die Karte Sicherheit setzen müssen und die Ausgangswerte erhöhen“, unterstützte Thamm das Fazit ihres Trainers, obwohl sie mit ihren Wertungen zufrieden sein durfte. ( Stufenbarren: 11,55 Punkte, Schwebebalken 11,3 und Boden 11,1 )
Ähnliche Punktzahlen erhielt auch Kähning, die allerdings an ihrem Paradegerät, dem Sprungtisch, sogar 12,05 Punkte erturnte. Braun zeigte mit 11,6 Punkten am Sprungtisch und 11,35 Punkten am Boden zwei saubere Übungen.
In der dritten Mannschaft der KTV traten mit Klara Giebing und Xenia Berhard zwei weitere ATV Turnerinnen an, die ebenfalls Wertungen im 11er Bereich erzielten.
Während die zweite Mannschaft im nächsten Jahr in der Münsterlandlandliga 3 startet, muss das dritte Team noch einmal in der Bezirksliga ran.