Licht und Schatten bei den ATV Kunstturnerinnen

Für die erste Mannschaft der KTV Vest Recklinghausen mit Hannah Giebing wird mit dem Aufstieg in die Landesliga am vergangenen Wochenende in Sendenhorst ein lang gehegter Wunsch endlich wahr und das sogar mit einem Zweipunkte -Vorsprung.

„Wir sind überglücklich“, waren sich die Trainer Jana Wiethof und Udo Peuker sowie Giebing einig.

Leider konnten die anderen Mannschaften in der Münsterlandliga nicht so erfolgreich abschließen. Während Team 2 mit Lea Kähning in der kommenden Saison in der Münsterlandliga 3 turnt, konnte sich die KTV 3  mit Lana Kopenhagen, Xenia Bernhard, Josephine Kister und Leni Thamm nicht durchsetzen und startet zusammen mit der KTV 4, in der Klara Giebing turnt, in der Bezirksliga.

Wie schon angedeutet zeigte Hannah Giebing einen ihrer besten Wettkämpfe und belegte in der Einzelwertung mit 50,80 Punkten den zweiten Platz. Nach dem relativ schwachen Abschneiden beim Münsterland Cup vor knapp zwei Monaten verbesserte sich Giebing im Training  Schritt für Schritt, zeigte stabile Übungen und war auch mental wieder besser eingestellt. Die „Silbermedaille“ und der Aufstieg in die Landesliga waren sicherlich die angemessene Belohnung.

Obwohl Lea Kähning einen guten Wettkampf gezeigt hat, hat es für die Mannschaft leider nicht gereicht. Drei Absteiger am Schwebebalken und alle Chancen auf die Münsterlandliga 2 warten dahin. Da Kähning am Sprungtisch vom Kampfgericht für einen Yamashita mit halber Drehung

stark unterbewertet wurde, erhielt sie am Stufenbarren mit 12,2 Punkten ihre beste Wertung.

Für die dritte und vierte Mannschaft ist die Euphorie des letzten Jahres verflogen und es muss zukünftig wieder deutlich härter trainiert werden, denn Stillstand heißt auch im Kunstturnen Rückschritt. Einige Elemente mit höherem Schwierigkeitsgrad sind daher dringend in der neuen Saison erforderlich, denn bis zur Spitze des Münsterlands ist es noch ein weiter Weg, und das war schließlich das Ziel.